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SATURN-Zentren in der Ukraine
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Pressemitteilung

EU-Projekt der AWO
Rückkehr von illegalen Flüchtlingen in ihr Heimatland Ukraine

Das "Heimatgarten-Büro - Freiwillige Rückkehr von Flüchtlingen und humanitäre Reintegration" der Arbeiterwohlfahrt (AWO-Bremerhaven) beginnt ab sofort mit umfangreicher Unterstützung der Europäischen Union ein Projekt zur freiwilligen Rückkehr von ukrainischen Flüchtlingen, die sich illegal in Deutschland aufhalten.
Das Saturn-Projekt (Social Assistance, Return and Support Networking Projekt for the Ukraine) ist auf eine Dauer von 18 Monaten angelegt. "Bei diesem Großprojekt mit EU-Unterstützung fließt viel Geld, das unter anderem in die Schaffung von neuen Arbeitsplätzen investiert wird", so Volker Tegeler, Geschäftsführer der AWO Bremerhaven und Projektleiter von Heimatgarten.

Das Programm richtet sich sowohl an die Zielgruppe des Europäischen Flüchtlingsfonds wie auch an alle ukrainischen Migranten, die im rechtlichen Sinn illegal in der Bundesrepublik leben. Dabei handelt es sich beispielsweise um die Opfer von Menschenraub, Personen ganz ohne Papiere oder mit abgelaufen (Besucher-)Visa, Arbeitsmigranten, alte und kranke Menschen oder unbegleitete Minderjährige, die in ihre Heimat zurückkehren möchten.
Diese Personen befinden sich zum Teil nicht freiwillig in Deutschland, haben aber selbst meist nicht die Möglichkeit, aus eigener Kraft in die Ukraine zurückzukehren. Heimatgarten unterstützt mit diesem Projekt auch ukrainische Flüchtlinge, die bereits in Abschiebehaft sitzen.

Das Programm umfasst neben der Organisation der Rückreise auch die Unterstützung bei der Existenzgründung und beruflicher Qualifizierung im Heimatland, hält Mittel für die medizinische Versorgung oder auch finanzielle Starthilfen bereit. Die freiwilligen Heimkehrer erhalten außerdem Wohnhilfen und weitere Sozialleistungen.

Um den Rückkehrer individuell so zu unterstützen, dass er im Heimatland den Reintegrationsprozess dann selbstständig und erfolgreich starten kann, entwickelt Heimatgarten in der Ukraine ein Migrationskompetenzzentrum in Odessa sowie Anlaufadressen in weiteren Städten, ein Netzwerk von Migrationshelfem und den Ausbildungsgang "Migration" für Sozialarbeiter.

"Wir haben schon vielen Flüchtlingen geholfen, wieder in ihrer alten Heimat Fuß zu fassen. Das ist nun unser erstes Projekt für illegale Migranten, die hier in Deutschland ein rechtloses Schattendasein führen, aber ganz besonders große Probleme haben, eine Rückkehr eigenständig umzusetzen", berichtet Volker Tegeler.

Weitere Informationen zum Projekt gibt es unter
www.heimatgarten.de
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