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Zielsetzung RETURN-Programm

Generelle Zielsetzung des RETURN-Programmes ist es, eine Kontinuität in der Rückkehrarbeit durch die Ausschreibung in drei aufeinanderfolgenden Jahren und die Überführung der Arbeit in den ab 2008 aufgelegten Rückkehrfonds zu erreichen. Eine Komponente, die dabei im Mittelpunkt stehen soll, ist die Information über die Risiken und Probleme der illegalen Auswanderung.

Um der generellen Ausrichtung gerecht zu werden, gibt es einige spezifische Zielsetzungen. Zum einen geht es um die Einführung und Verbesserung der Organisation und Durchführung von integriertem Rückkehrmanagement für die Rückkehr in das Heimatland, früheres Wohnland oder Transitland. Dies gilt sowohl für freiwillige wie auch erzwungene Rückkehr. Das Programm sieht hier eine Weiterentwicklung der Kooperation zwischen Mitgliedsstaaten in Bezug auf Rückkehrpläne und die Durchführung von Aktivitäten vor.
Außerdem geht es um die Unterstützung für soziale und professionelle Reintegration im Falle der Rückkehr in das Heimatland. Priorität haben die Länder, die mit der EU ein Rückkehrabkommen unterzeichnet haben (Hong Kong, Macau, Sri Lanka; ab Ende 2007 auch Russland und die Ukraine).

Zusätzlich sieht RETURN eine Informationskampagne für Antragsteller für eine Einwanderung in die EU vor, hier geht es besonders um die Informationen über die Gefahren bei illegaler Einreise.

Die Rückkehrpläne sollen dabei die Situation der Zielgruppe in den Mitgliedsstaaten sowie Veränderungen und Kooperationen mit relevanten Behörden berücksichtigen.

RETURN umfasst zum einen die Unterstützung bei freiwilliger Rückkehr in Drittländer, zum anderen die Hilfestellung bei erzwungener Rückkehr (Behandlung der Betroffenen mit Würde und humanitären Grundsätzen).
Integrierte Rückkehrpläne sollen effektiv und nachhaltig, aber auch individuell sein (Reiseplanung, Reisekosten etc.). Die freiwillige Rückkehr sollte der erzwungenen vorgezogen werden.

Die Zielgruppe dieser Aktionen sind alle Drittstaatenangehörigen, die nicht (länger) die Konditionen zum Bleiben erfüllen oder deren Abschiebeprozess schon begonnen hat bzw. deren Abschiebebescheid schon vorliegt.
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